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Nachtigall u. Pfeifenberg: Erzfelder


 

 

Nagelmackersgang: Gangartiger Erzkörper in der Erzgrube Breinigerberg. Erzführung: Bleiglanz, Blende u. untergeordnet Schwefelkies.


 

 

Nagelschmiede: Meist kleinere, hauptsächlich mit Esse (Feuerstelle), Amboss u. Nagelstock ausgerüstete Werkstatt zum Schmieden von Nägeln.

Nagelschmieden wurden im Vichttal u. der umliegenden Gegend vielfach von den Bauern im Nebenerwerb (vorwiegend im Winter) betrieben, wobei das erforderliche Nageleisen von den Reitwerken bezogen wurde.

Bild Handgeschmiedete Nägel, erkennbar am viereckigen, mehr oder weniger quadratischen Querschnitt der Schäfte.
Foto: F. Holtz

 

 

Namische Erde: Ton, der in der Gegend von Namur (Belgien) gefunden wurde, und der zur Zeit der Batteurs und Kupfermeister als Rohstoff zur Fertigung von Schmelztiegeln zur Messing-Herstellung Verwendung fand.

Bild
Schmelztiegel aus Namischer Erde zur Herstellung von Messing.
Foto: F. Holtz

Um die Jahrtausendwende entstand im Großraum Dinant – Huy ein mittelalterliches Zentrum der Messingherstellung. Etwa 25 km entfernt, in der Gegend von Namur, befanden sich Tonlagerstätten, die Tonmaterial lieferten, welches zur Herstellung von Messingtiegeln offenbar bestens geeignet war.

Interessanterweise ist Namur auch dann noch bevorzugte Bezugsquelle für Messing-Tiegel geblieben, als sich das Messinggewerbe im 15. Jh. von Dinant nach Aachen und später nach Stolberg verlagert hatte. Noch bis zum Ende des 18. Jh. wurde Stolberg regelmäßig und in großen Stückzahlen mit Tiegeln aus Namur beliefert.


 

 

Natriumkarbonat (Na2CO3): Soda


 

 

Natriumsulfat (Glaubersalz) Na2SO4 findet sich häufig in Kalisalz-Lagerstätten sowie in Salzseen u. fällt bei der Gewinnung von Kalisalzen meist als Nebenprodukt an. Natriumsulfat lässt sich z.B. zum Aufschluss von Zellulose, bei der Herstellung von Glas u. als Zuschlagstoff für Feinwaschmittel verwenden.

In Stolberg war Natriumsulfat als Zwischenprodukt bei der Soda-Herstellung nach dem Leblanc-Verfahren von Bedeutung u. wurde in sogenannten Natriumsulfatöfen aus Kochsalz (NaCl) u. Schwefelsäure (H2SO4) gewonnen. Hierbei entstand neben dem Natriumsulfat (Na2SO4) auch Salzsäuregas - Chlorwasserstoff (HCl), welcher zu Salzsäure weiterverarbeitet wurde (Tourils).

2 NaCl + H2SO4 → Na2SO4 + 2 HCl

Dieser Prozess fand in der Rhenania als Teil des Leblanc- Verfahrens über Jahrzehnte Anwendung, wobei die beim Rösten sulfidischer Erze (Zinkblende, Bleiglanz) anfallende Schwefelsäure als Grundstoff diente.


 

 

Natriumsulfatofen: Industrieofen zur Herstellung von Natriumsulfat, welches bei der Soda-Herstellung nach dem Leblanc-Verfahren benötigt wurde. In Stolberg waren Natriumsulfatöfen in der Rhenania im Einsatz. Die hier verarbeitete Schwefelsäure entstand beim Rösten sulfidischer Erze (Zinkblende, Bleiglanz).

Im Natriumsulfatofen wurden unter Anwendung hoher Temperaturen Kochsalz (NaCl) u. Schwefelsäure (H2SO4) nach Natriumsulfat (Na2SO4) u. Salzsäuregas - Chlorwasserstoff (HCl) umgesetzt.

2 NaCl + H2SO4 → Na2SO4 + 2 HCl

Hierbei war es erforderlich, das freiwerdende Salzsäuregas völlig von den Verbrennungsgasen getrennt zu halten, da sich der Chlorwasserstoff ansonsten nur schwerlich zu reiner Salzsäure kondensieren ließ (Tourils).

Daher verwendete man zur Aufnahme des Kochsalzes u. der Schwefelsäure eine gusseiserne Schale, die oberhalb des Feuerraumes so angeordnet war, dass sie neben ihrer Funktion als Reaktionsgefäß ebenfalls eine Abschottung des Gasraumes vom Brennraum gewährleistete.

Skizze
Skizze: F. Holtz, nach OSTEROTH, D. (1985) Seite 42

Die aus der Pfanne ausgebrachte Natriumsulfat-Charge wurde zu ihrer Endbehandlung in eine von den Flammgasen allseitig beheizte Muffel geschoben. Somit konnte der freigesetzte Chlorwasserstoff ohne Rauchgasverunreinigungen nahezu gänzlich aufgefangen werden, wenn man von den Restmengen absieht, die durch die Arbeitsöffnungen entweichen konnten. Letztere waren erforderlich, weil die Chargen mittels schwerer Eisenstangen mehrfach durchgearbeitet, dann in die Muffel hineingeschoben u. letztlich als Fertigchargen abgezogen werden mussten. Der Vorgang des Durcharbeitens der Chargen wurde in der Umgangssprache Umkrücken genannt u. war erforderlich um erstens eine gute u. gleichmäßige Erwärmung zu erzielen u. zweitens die unterschiedlichen Bestandteile der Masse in möglichst direktem Kontakt zueinander zu bringen, da nur so eine vollständige Reaktion möglich wurde.

Der Prozess war bezüglich der Temperaturführung, der Verweilzeit u. der Handhabung (Beschickung u. Ausbringung der Chargen) äußerst kritisch. Leichte Unachtsamkeiten oder Fehler in der Arbeitsweise konnten die eingesetzten Rohstoffe sehr schnell verderben, so dass nicht nur körperliche Kraftanstrengung, sondern auch Geschicklichkeit u. Zuverlässigkeit des Bedienungspersonals unabdingbar waren.

An den Natriumsulfatöfen lagen in mehrerer Hinsicht extreme, nahezu unmenschliche Arbeitsbedingungen vor. Das Umkrücken u. Abziehen der eingesetzten Chargen erforderte bei fast unerträglicher Hitze erhebliche Kraftanstrengung. Zusätzlich waren die Arbeiter dem aus den Arbeitsöffnungen entweichenden Salzsäuregas ausgesetzt. Das stark ätzende Gas verursachte offene, schlecht heilende Wunden vorwiegend an Händen u. Armen u. zerfraß die Zähne u. die Mundschleimhäute.

Natriumsulfat-Arbeiter, die im deutschen Sprachraum ‘Salzkuchen-Männer’ genannt wurden, waren auf den ersten Blick zu erkennen, weil ihre Zähne schwarz wie Kohlen aussahen. Mit dem Aufkommen mechanischer Öfen wurden diese Belastungen allerdings deutlich reduziert.

Quellen: OSTEROTH, D. (1985) Seite 42


 

 

Natriumsulfid (Na2S): Substanz, die in Stolberg (Rhenania) als Reaktionsprodukt bei der Herstellung von Soda nach dem Leblanc-Verfahren von Bedeutung war u. durch Reduktion von Natriumsulfat (Na2SO4) mit gemahlenem Koks als Reduktionsmittel unter Abgabe von Kohlendioxyd (CO2) gebildet wurde.

Na2SO4 + 2 C → Na2S + 2 CO2

Natriumsulfid trat bei dem Leblanc-Verfahren nicht augenfällig in Erscheinung, da es im Sodaofen sofort u. im gleichen Prozess-Schritt mit gemahlenem Kalkstein zu Soda umgesetzt wurde.


 

 

Natronlauge: Wässrige, stark ätzende Lösung von Natriumhydroxyd (NaOH). Natronlauge wird vorwiegend in der Seifen- bzw. Waschmittelindustrie u. bei der Gewinnung von Zellulose zum Aufschließen von Holz oder Stroh eingesetzt.

Natronlauge wird u.a. durch Kaustifizierung von Soda nach dem Kalk-Soda-Verfahren hergestellt, welches auch Dorr-Prozess genannt wird u. ist ein wirtsch. bedeutendes Nebenprodukt der Sodaindustrie.

In Stolberg fand dieses Verfahren in der Rhenania großtechn. Anwendung. Bei diesem Prozess wurden zunächst große Eisenkessel mit der beim Leblanc-Verfahren anfallenden Mutterlauge (Sodalauge) gefüllt. In diese Kessel tauchte man dann eiserne Sieb- bzw. Korbeinsätze, die mit gebranntem Kalk (CaO) gefüllt waren. Durch das in der Sodalauge befindliche Wasser (H2O) entstand sofort gelöschter Kalk (Ca(OH)2).

CaO + H2O → Ca(OH)2

Der so entstandene Löschkalk (Ca(OH)2) wurde mit der gelösten Soda (Na2CO3) zu Natronlauge NaOH u. Kalziumkarbonat (Kalk CaCO3) umgesetzt.

Na2CO3 + Ca(OH)2 → 2NaOH + CaCO3

Da das Kalziumkarbonat relativ schwer u. in Wasser kaum löslich ist, konnte es durch Sedimentation getrennt u. die reine Natronlauge abgezogen werden.

Ganz ähnlich wie bei der Sodalauge, konnte auch die Natronlauge eingedampft werden, wobei festes Ätznatron entstand, welches von der Rhenania ebenfalls vertrieben wurde.


 

 

Naturbeton: Konglomerat


 

 

Nebengestein: das einen zu betrachtenden Gesteins- oder Erzkörper begleitende oder umgebende Gestein. Im Falle eines Erzkörpers ist der Ausdruck Nebengestein unabhängig davon gebräuchlich, ob die Vererzung als Gang, Stockwerk oder Nest ausgebildet ist. Bei den Erzen des Stolberger Schalenblendentypes bestand das Nebengestein aus Kalkstein oder Dolomit.

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Schalenblende auf Nebengestein (Kalkstein)
Sammlung u. Foto: F. Holtz

 

 

NE-Metalle: Abk. für nicht-Eisen Metalle. Für Stolberg waren insbesondere die NE-Metalle Blei Kupfer Zink u. die Legierung Messing von großer Bedeutung.


 

 

Nelessen: Betreiber der Textilproduktion auf dem ehemaligen Kupferhof Gedau.


 

 

Nepomucenus-Mühle: Ehemalige Mühle an dem Verbindungsweg zwischen der heutigen Buschstr. u. der nach Buschmühle führenden Cockerill Straße. Die bereits 1646 kartographisch erwähnte Nepomucenus-Mühle gehörte zur Abtei Kornelimünster u. war über lange Zeit an Stolberger Kupfermeister verpachtet. Ursprünglich bestand die Nepomucenus-Mühle aus vier Hammerwerken, die zur Messing-Verarbeitung genutzt wurden. 1731 wurde sie von dem Abt Hyacinth Graf von Suys umgebaut. Nach der Säkularisierung der Abtei zu napoleonischer Zeit diente die Nepomucenus-Mühle als Produktionsstätte der Textilindustrie mit folgenden Firmen:

QuellenDODT, G.: Der historische Wanderweg von Atsch bis Elgermühle


 

 

Nest: kleinere, stockwerkartige Gangerweiterung. (Erzkörper)


 

 

Nest am Fahrschacht: Nestartiger Erzkörper in der Erzgrube Diepenlinchen, Erzführung: vorwiegend Bleiglanz.


 

 

Neue Stöck: Stöck


 

 

Neuenhammer: Von den beiden Brüdern Wilhelm u. Leonhard Hoesch 1724 in unmittelbarer Nähe des Platenhammers errichteter Reckhammer, der später von Leonhard Hoesch mit Wohn- u. Wirtschaftsgebäuden ergänzt wurde. Neuenhammer u. Platenhammer bildeten eine Einheit u. wurden als erweiterte Hofanlage gemeinschaftlich betrieben.

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Foto: F. Holtz

Quellen: SCHREIBER, K. und H. (1998) Seite 43,
SCHREIBER, K. und H. (2008): Seite 33, SCHREIBER, K. und H. (1993) Seiten 262-267


 

 

Neuer Franzgang: Gangartiger Erzkörper in der Erzgrube Diepenlinchen. Erzführung: vorwiegend Bleiglanz mit etwas Blende.


 

 

Neuer Simon: Betriebspunkt der Erzgrube Diepenlinchen, östlich des Hauptbetriebspunktes gelegen.


 

 

Neumühle: Jordan


 

 

Neusilber (Alpaka, Argentan): Der Schneeberger Arzt Dr. Ernst Geitner "erfand" 1823 eine Kupferlegierung, deren Farbe u. Glanz an Silber erinnert. In Anlehnung an den Begriff Argentum (lat. Name für Silber) nannte er diese neue Legierung Argentan. Später setzte sich der Begriff Neusilber oder Alpaka durch.

Neusilber ist eine Dreistoff- Legierung, die aus 50-55% Kupfer, 25-30% Zink u. 18-22% Nickel besteht.

Insbesondere um die Wende vom 19. zum 20. Jh. fand Alpaka häufig zur Herstellung von dekorativem Hausrat Verwendung.


 

 

Historische Neustadt: Straßenzüge sowie Geschäfts- und Wohnviertel, die vorwiegend in der zweiten Hälfte des 19. bzw. zu Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts befand Stolberg sich inmitten einer von der Frühindustrialisierung stark beeinflussten Region. Im Nordwesten, Norden und Nordosten war der Ort von industriellen Produktionsanlagen (hauptsächlich Metall- und Glashütten) sowie Steinkohlegruben und im Süden von Erzabbaugebieten mit entsprechenden Bergwerken umgeben. Die damals hier entstehende Industrielandschaft gehörte zu einem Industriegürtel, der sich von Aachen über Stolberg bis nach Eschweiler erstreckte und als Ursprung der deutschen Industrieentwicklung gilt.

Trotz seiner geographisch zentralen Lage war der alte Ortskern mit seinen engen Gassen und der mittlerweile verfallenen Burg als Mittelpunkt einer aufstrebenden Industrieregion zunächst wenig geeignet. Nachdem man 1838 mit dem Bau eines Rathauses begonnen hatte, wirkte diese Maßnahme ganz offensichtlich als Kristallisationskern für die weitere Stadtentwicklung (bspw. Steinweg und Rathausstraße). Die durchaus beachtliche Wirtschaftskraft der Region ließ bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts einen neuen und attraktiven Stadtkern entstehen, der vornehmlich durch Historismus-Architektur geprägt ist.

Hieraus ergab sich eine Verlagerung des geschäftlichen sowie des gesellschaftlichen Lebens von der Altstadt hin zu den modernen Straßenzügen der entstehenden Neustadt. Wohlhabende bürgerliche Familien verließen in zunehmendem Maße den Altstadtbereich, wobei der freiwerdende Wohnraum vorwiegend von nachziehenden Arbeiterfamilien belegt wurde, die im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung dringend benötigt wurden.

Das Rathaus und der vorgelagerte Kaiserplatz mit Preußischer Hauptpost (Nordseite) und Gymnasium (Ostseite) bildeten im ausgehenden 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts einen neuen und weitgehend akzeptierten Mittelpunkt.

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Altes Rathaus
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Alte Hauptpost
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Ehemaliges Gymnasium
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Altes Amtsgericht
 Fotos: Axel Pfaff

Von besonderem Reiz ist heute der Kontrast zwischen der historischen Neustadt mit ihrer großzügigen, repräsentativen Gründerzeitarchitektur und der Altstadt mit ihren verschachtelten, engen Gassen. Altstadt und Neustadt haben ihre eigene Attraktivität und verdeutlichen beide höchst unterschiedliche, aber auch höchst interessante Kapitel zur Stadtgeschichte.

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Altstadtgasse
(Kaltterstraße)
Foto: F. Holtz
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Mittelpunkt der historischen Neustadt
Foto: A. Paff

Der entwicklungsgeschichtliche Zusammenhang zwischen der historischen Neustadt und der Epoche der Frühindustrialisierung ist in Stolberg auch heute noch erkennbar. Die gründerzeitliche Bürgerhausarchitektur der historischen Neustadt wird in geradezu idealer Weise komplementiert durch eine Reihe von Bauwerken, die in unmittelbarer Umgebung aus der Frühphase der Industrialisierung erhalten geblieben sind.

Ein beeindruckendes Beispiel hierfür ist das heutige Industriemuseum Zinkhütter Hof, eine in den Jahren 1838/39 entstandene Fensterglashütte. Die klar gegliederte Anordnung der einzelnen Baugruppen zueinander lässt an die klassische, traditionelle Bauform von Gutshof- bzw. Herrenhausanlagen denken. Die herausgehobene und dennoch integrative Lage der "Villa" auf der Zentralachse des Bauensembles visualisiert und unterstreicht den absoluten Führungsanspruch der damaligen Werksleitung.

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Zinkhütter Hof, Foto: D. Hackenberg – www.lichtbild.org

Insbesondere im östlichen und westlichen Seitenflügel besticht das Innere des Hauptgebäudes durch die beeindruckende Backsteinarchitektur der Pfeiler- bzw. Tragwerkskonstruktion. Dieses Gestaltungskonzept kann als schönes Beispiel für die Verwendung historistischer Bauformen auch schon in der frühesten Phase der Industriearchitektur gelten. Die neogotischen Spitzbögen aus unverputztem Ziegelmauerwerk, welche sowohl die Fabrikationshalle als auch die Emporen überspannen, sind geradezu kennzeichnend für die frühhistoristische Stilepoche.

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Pfeiler- bzw. Tragwerkskonstruktionen im Zinkhütter Hof.

Weniger spektakulär, dafür aber ein Leckerbissen für montanhistorisch Interessierte und gleichermaßen ein Beispiel vielgestaltiger Industriekultur, ist das 1845 errichtete Schachtgebäude der Steinkohlenzeche Atsch. Dieser Schachtaufbau kann als Vorstufe zur „Malakow-Achitektur“ gelten, die sich in den 1850er bis 1870er Jahren im Montanwesen ganz allgemein durchsetzte. Um das Gewicht der gefüllten Förderkörbe und die gewaltigen Zugkräfte der Fördermaschinen aufzufangen, benötigte man äußerst massive Konstruktionen, die vorwiegend aus Ziegelmauerwerk errichtet wurden. Erst später setzten sich die in Stahlbau ausgeführten Fördergerüste durch.

Grube Atsch
Quelle: Kohlhaas (1965)
Grube Atsch
Foto: F.Holtz
Grube Atsch

Quellen: HILGERS, F. (1983) Seite 5


 

 

Neutral Moresnet: Altenberg


 

 

Neuwerk: Erzfelder


 

 

Neven, Kristian, von der Scharten: Auch Kristian Hammersmede genannt.


 

 

Nievenheim: Standort einer Zinkhütte der STOLBERGER ZINK kurz bei Neuss. Die Hütte wurde in den Jahren 1913-14 erbaut. Als nach dem zweiten Weltkrieg die Schwefelsäure-Anlage der Zinkhütte Münsterbusch wegen Kriegseinwirkung abgerissen werden musste, wurde das Rösten sämtlicher Zinkerze für beide Hütten in Nievenheim durchgeführt.

Quellen: KLASS von, G. (1957) Seite 148, RÜBMANN, A. (1925) Seite 31


 

 

Notgeding: Berggericht Gressenich

 

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