Die lokale Industrieentwicklung kann im Bereich Münsterbusch in geradezu beispielhafter Weise verdeutlicht werden. Die Panorama-Ansicht gibt einen Eindruck von der für Stolberg typischen Konzentration unterschiedlicher Industriezweige in unmittelbarer Nähe zu den Kohlegruben. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich im Rücken des Betrachters noch weiterer Großbetrieb, nämlich die Zinkhütte St. Heinrich befand.

 

 

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Panoramablick Fettberg, Ecke Schellerweg um 1920
Quelle: Privatarchiv Hans Kreitz,
Repro: Videoproduktion Karl Irle,
Text: Friedrich Holtz
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Von links nach rechts:

  1. Restgebäude der alten James-Grube (Bethaus)
    Stichworteintrag: James-Gube
  2. Blei- und Silberhütte Münsterbusch
    Stichworteintrag: Bleihütte Münsterbusch
  3. Schellerweg
  4. Ehemalige Glashütte, heutiges Industriemuseum
    Stichworteintrag: Zinkhütter Hof

Die Industrieentwicklung kann im Bereich Münsterbusch in geradezu beispielhafter Weise verdeutlicht werden. Die oben dargestellte Panorama-Ansicht gibt einen Eindruck von der für Stolberg typischen Konzentration unterschiedlicher Industriezweige in unmittelbarer Nähe zu den Kohlegruben. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich im Rücken des Betrachters noch die Zinkhütte St. Heinrich befand.

Der Lageplan aus dem Jahr 1838 unterstreicht die Tatsache, dass die Industrialisierung im Stolberger Raum bereits sehr früh begann, und hier die erste Industrielandschaft Deutschlands entstand.

Bild

 Erklärung:
A. Münsterbusch
B. Bürgermeisterey Stolberg
C. Bürgermeisterey Büsbach

 1 die James Kohle Grube
 2 das Nummer Häuschen
 3 die Glaß Hütte
 4 der Holz Hof
 5 der Carolinenschacht
 6 Cosmanns Haus
 7 ein neuer projectierter Schach
 8 ein Schoppen zur Glaßhütte
 9 die Zinc Hütten Anlage
10 eine Kohlen Niederlage
11 die Eisenbahn
12 die neue Glaß Hütte
13 Abfahrt nach Aachen
14 Abfahrt nach der Mühle
15 die Stolberger Grenze


Der Plan zeigt sowohl die Zinkhütte als auch Glashütten in direkter Nachbarschaft zu der James-Grube, wobei Zinkhütte und Kohlengrube sich im Besitz der gleichen Betreibergesellschaft befanden. Kurze Zeit später, im Jahr 1846, gesellte sich dann noch in unmittelbarer Nachbarschaft eine Blei- und Silberhütte hinzu.

 

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